Dänisches Weihnachtsgebäck: Meine liebsten Rezepte für Plätzchen und Co.

Für die Dänen gehört Weihnachten zu den schönsten Zeiten im Jahr. Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, ziehen sie sich in die warmen Stuben zurück und machen es sich so richtig gemütlich. Alles wird festlich dekoriert, die Julenisse ziehen in die Wohnungen und natürlich dürfen auch leckere Plätzchen und Leckereien nicht fehlen, wenn Freunde und Familie zu Besuch kommen. Denn das gemeinsame Essen ist ein wichtiger Bestandteil der (Jule)Hygge.

Wenn du dir auch ein bisschen dänische Weihnacht backen möchtest, habe ich dir auf dieser Seite meine liebsten Rezepte für klassisches Winter- und Weihnachtsgebäck zusammengestellt. Viele stammen aus alten dänischen Backbüchern und zaubern schon seit vielen Generationen ein Lächeln auf die Lippen von Groß und Klein.

Jødekager – zimtig-süß und schnell zubereitet

Ein Plätzchen zu Ehren der jüdischen Bäcker, die einst ihre Kuchen in Dänemark verkauft haben. Die Jødekager sind ein noch recht junges Rezept. Das schöne an ihnen: sie schmecken herrlich nach Zimt und sind so schnell zubereitet. Umso mehr Zeit hast du für die wirklich wichtigen Dinge in der Weihnachtszeit: Plätzchen essen!

Übrigens müssen die Jødekager nicht rund sein. Es dürfen auch gern Sterne, Engel, Weihnachtsbäume oder Leuchttürme sein.

➡️ Hier gehts zum Rezept für Jødekager.

Klejner – Weihnachtsmarkt-Geschmack für zu Hause

Es ist eines der ältesten Rezepte für dänisches Weihnachtsgebäck: die Klejner. Es hat seine Ursprünge im Mittelalter und wurde inzwischen an unsere heutige Zeit ein wenig angepasst. Heute wird der Teig man nämlich noch mit etwas Zitronenabrieb und Vanillezucker verfeinert.

Anschließend werden die kunstvoll verdrehten Teiglinge in Öl ausgebacken – und am besten frisch gegessen. Ein Geschmack wie vom Julemarked, also dem dänischen Weihnachtsmarkt. Obwohl das Rezept ursprünglich aus Norddeutschland stammen soll, kennt man die Klejner unter verschiedenen Namen in ganz Skandinavien.

➡️ Hier gehts zum Rezept für Klejner.

Kærlighedskranse – ein fast verschollen gegangenes Lieblingsrezept

Das Rezept für die Kærlighedskranse ist wirklich etwas Besonderes. Sie sind fast in Vergessenheit geraten und dabei tatsächlich mein absoluter Geheimtipp in Sachen dänisches Weihnachtsgebäck. Eine Leserin von klitly hat mich vor ein paar Jahren nach einem Rezept gefragt. Sie kannte nur den Namen der Plätzchen, wusste aber nicht, wie sie gebacken werden.

Gott sei Dank haben wir das Rezept wieder gefunden und die Liebeskränze, wie sie übersetzt heißen, sind sogar etwas für den Weihnachtsbaum. Früher wurden sie mit Bändern an die Tanne gehängt und direkt vom Baum genascht. In jeder Hinsicht ein ganz besonderes Weihnachtsplätzchen aus Dänemark.

➡️ Hier gehts zum Rezept für Kærlighedskranse.

Mit frischen Æbleskiver durch den Winter

Æbleskiver – das sind wörtlich übersetzt Apfelspalten. Was ein wenig verwirrend ist, denn heute findet sich gar kein Apfel mehr in den kleinen süßen Teigbällchen. Seit hunderten von Jahren gehört das dänische Gebäck zum Winter dazu. Ein süßer Teig wird dafür in speziellen Pfannen mit runden Vertiefungen ausgebacken und zwischendurch gewendet. So bekommen die Æbleskiver ihre runde Form. Dazu wird Marmelade gegessen.

Für mein Rezept verwende ich Buttermilch, was den Teigbällchen einen etwas herberen Geschmack gibt. Möchtest du es so richtig süß, dann ersetze die Buttermilch mit normaler Milch.

➡️ Hier gehts zum Rezept für Æbleskiver.

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