Hier findest du allen älteren Informationen, die wir in unserem Themen-Beitrag zum Corona-Virus in Dänemark gesammelt haben. Die aktuellen Meldungen findest du hier.

29.05.2020 ● Dänemark öffnet die Grenze für deutsche Urlauber ab dem 15. Juni – Voraussetzung sind sechs Übernachtungen

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen während der Pressekonferenz – Screenshot: regeringen.dk

Mette Frederiksen hat erklärt, dass deutsche Urlauber ab dem 15. Juni wieder nach Dänemark einreisen dürfen. Voraussetzung ist, dass mindestens sechs Nächte in Dänemark, aber außerhalb von Kopenhagen verbracht werden. Das gilt auch für Einreisen aus Norwegen und Island. An der Grenze muss ein Nachweis für das gebuchte Hotel, Ferienhaus oder den Campingplatz erbracht werden. Frederiksen bittet die Dänen und auch die Touristen, die bald ins Land kommen können, sich an die Hygieneregeln und gültige Richtlinien halten sollen.

Touristen anderer Länder müssen warten

Einreisen von Bürgern aus anderen EU-Ländern sollen erst nach dem Sommer möglich werden. Mit Schweden sollen gesonderte Gespräche geführt werden. Die dänische Regierung hofft sehr eine Lösung mit dem Nachbarland zu finden. Denkbar seien regionale Lösungen, so Frederiksen.

Zuvor betonte die Staatsministerin, dass Dänemark die Pandemie unter Kontrolle hat und man das Land kontrolliert öffnen müsse. Sollte sich das Infektionsgeschehen wieder ausbreiten, dann sei die dänische Regierung jederzeit bereit, Teile des Landes wieder zu schließen.

29.05.2020 Wiedereröffnung für den Sommertourismus – Wie lauten die Pläne der dänischen Regierung?

Heute äußert sich die dänische Staatsministerin Mette Frederiksen dazu, wie es mit den geschlossenen Grenzen weitergehen wird. Schon am 20. Mai hatten die Parteien eine kontrollierte und schrittweise Wiedereröffnung zugunsten des Sommertourismus vereinbart. Wie dieser Plan konkret aussehen wird, das erklärt Frederiksen auf einer Pressekonferenz um 14 Uhr. An dieser Stelle werden wir über die Details berichten. Im Vorfeld hatte die Ministerpräsidentin versprochen, heute einen Termin zur Grenzöffnung nach Deutschland bekannt zu geben.

Seit Mitte März hält Dänemark die Grenzen für Ausländer ohne besonderen Einreisegrund geschlossen. Viele Deutsche mussten daraufhin ihren Urlaub umbuchen oder stornieren. Doch auch die dänische Tourismusbranche ächzt – geht ihr durch die Corona-Schutzmaßnahmen sehr viel Geld verloren.

14.05.2020 TV-Debatte im Fernsehen: Wie kommt Dänemark zum Normalzustand zurück?

Die Debatte im Staatlichen Kunstmuseum hat begonnen

Am Abend diskutierten Vertreter der dänischen Parlamentsparteien über eine weitere Öffnung Dänemarks. Die Politiker hatten sich dafür im staatlichen Kunstmuseum versammelt. Für die Veranstaltung wurden unter anderem Zuschauerfragen gesammelt. Wir haben die Diskussion verfolgt – hier kannst du die wichtigsten Informationen dazu lesen:

  • 20:53 Die dänische Wirtschaft ankurbeln: Venstre für Steuer- und Belastungsstopp
    Schließlich debattierten die Politiker noch über die Frage, wie die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Gang gebracht werden kann. Der Venstre-Vorsitzende Ellemann-Jensen sprach sich dafür aus, die Dänen nicht mit mehr Steuern oder Abgaben zu belasten. Die Regierung könne auf der einen Seite nicht helfen und auf der anderen Seite die Abgaben erhöhen. Mehr Steuern würde bedeuten, dass Arbeitsplätze ins Ausland abwandern. Schließlich fragte Ellemann-Jensen die Ministerpräsidentin direkt, welchen Weg man gehen sollte. Frederiksen antwortete, dass die Regierung Steuern und Abgaben nicht erhöhen will: “Das wäre eine seltsame Reaktion auf die Krise.”
  • 20:36 Frederiksen: “Wir müssen die Grenze mit Bedacht öffnen”
    Die Ministerpräsidentin will die Grenze nicht einfach öffnen, sie möchte vielmehr einen “klugen Weg finden”, wie die Grenzen geöffnet werden können. Einige der Vorschläge, die die anderen Politiker in die Diskussion eingebracht haben, seien ihrer Meinung nach weise. Es sollte über ein Modell gesprochen werden, bei der der Mietvertrag für ein Ferienhaus zur Einreise berechtigt. Frederiksen sei es sehr wohl bewusst, dass die dänische Tourismusindustrie momentan sehr stark leidet. Sie könne die Forderung nach einer unbeschränkten Grenzöffnung aber nicht verstehen.
  • 20:29 Vorschläge zur Grenzöffnung
    Die Parteispitzen diskutieren darüber, ob die Grenzen ganz oder teilweise geöffnet werden sollten. Josephine Fock von der Alternative möchte die Zugangsbeschränkungen lockern. Menschen, die beispielsweise Freunde in Dänemark haben, sollten künftig einreisen können. Søren Pape von der Konservativen Folkspartei schlägt vor, dass beispielsweise Deutsche mit einem gültigen Mietvertrag ins Land gelassen werden sollen.
  • 20:14 Kann der Preis zu hoch sein, um ein Menschenleben zu retten?
    Eine Zuschaerfrage stellt die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und Budgets infrage. Wie viele kann es die dänische Gesellschaft kosten, um einen Menschen vor dem Corona-Tod zu retten? Hätten das Geld, welches jetzt aufgewendet wird, Patienten mit anderen Krankheiten retten können? Die Einschränkungen hätten auch andere verheerende Folgen, etwa, dass viele Dänen ihre Arbeit verloren haben oder andere depressiv werden. Pia Olsen Dyhr von der Sozialistischen Volkspartei sagt ganz klar, dass Menschenleben in jedem Fall zu schützen sind. Pernille Skipper, Sprecherin der Einheitsliste, meint, dass solche Rechnungen nicht aufgemacht werden dürfen. Die Politik wolle wirklich allen Bereichen gerecht werden, aber man könne nicht alles gleichzeitig umsetzen.
  • 20:02 Können dänische Familien wieder Feiern abhalten?
    Sowohl die Dänische Volkspartei, als auch die Vertreter von Venstre und De Radikale fordern, dass sich Familien bald wieder zu Familienfeiern zusammenfinden können. Kindergeburtstage oder Konfirmationen sollen nicht länger verboten sein. Kristian Thulesen Dahl von der Volkspartei glaubt nicht daran, dass es nicht schon heute möglich ist, beispielsweise Hochzeiten wieder zu erlauben. Eine weitere Öffnung erfordere aber auch, dass sich jeder an die Hygieneregeln halte. Morten Østergaard von De Radikale unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Richtlinien. Es sei die stärkste Waffe im Kampf gegen das Virus.
  • 19:54 Venstre weist auf Situation der Tourismus-Branche hin
    Der Vorsitzende der konservativ-liberalen Venstre-Partei, Jakob Ellemann-Jensen, hofft, dass die dänische Regierung mit Deutschland weiter über eine Grenzöffnung spricht. Es gehe vor allem darum, dass die Touristen zurück in die Gemeinden kommen könnten. Unter der Situation leidet besonders die Westküste. Die konservative und EU-kritische Nye Borgerlige hält es für möglich, die Grenzen für Touristen aus Norwegen oder Deutschland zu öffnen.
  • 19:38 Mette Frederiksen: Keine Grenzöffnung vor dem 1. Juni
    Die Debatte beginnt mit der Frage der Grenzöffnung. Sowohl die Oppositionsparteien, als auch einige Mitglieder der Regierungspartei würden die Grenze zu Deutschland bereits morgen öffnen, parallel zur Grenzöffnung von deutscher Seite. Premierministerin Mette Frederiksen erteilt diesem Wunsch aber eine Absage. Bis zum 1. Juni werde die Regierung bekannt geben, wie es in Sachen Grenze weitergeht. Frederiksen bekräftigte noch einmal, dass man vorsichtig sein müsste.

07.05.2020 Parteien einigen sich auf umfangreiche Öffnungen in Dänemark

Ministerpräsidentin Frederiksen hat mit den Parteispitzen neue Lockerungen vereinbart. Screenshot: regeringen.dk

Die dänischen Parteispitzen haben sich auf die Details zur weiteren Öffnung Dänemarks verständigt. Die beschlossenen Maßnahmen sind weitreichender, als zunächst angenommen. Am kommenden Montag startet die zweite Phase auf dem Weg zurück in den Alltag. Alle Maßnahmen gehen mit entsprechenden Hygienemaßnahmen und besonderen Auflagen einher.

Die Öffnungen im Überblick

Profisport wird sofort wieder aufgenommen

Der Profisport darf den Spielbetrieb ab sofort wieder aufnehmen. Das betrifft unter anderem die Fußball-Superliga. Einen konkreten Starttermin hat der dänische Fußballverband noch nicht mitgeteilt. Zuschauer sind zunächst nicht zugelassen.

Maßnahmen ab 11. Mai

Ab kommendem Montag dürfen in erster Linie alle Geschäfte und Einkaufszentren wieder öffnen. Der Einzelhandel muss allerdings die Vorschriften der Gesundheitsbehörden durchsetzen. Außerdem dürfen auch Amateur- und Sportvereine ihre Arbeit wieder aufnehmen. Training und Spiele werden dann wieder möglich sein. Auch Bibliotheken öffnen ab dem kommenden Montag wieder.

Maßnahmen ab 18. Mai

Eine Woche später dürfen dann auch Restaurants und Cafés wieder öffnen. Auch hier müssen Abstands- und Hygieneregeln umgesetrt werden. Ebenso dürfen Schüler größerer Klassenstufen wieder in die Schule gehen. Auch Prüfungen können dann wieder durchgeführt werden. Kirchen und Gebetshäuser dürfen dann ebenfalls wieder öffnen.

Entscheidung über Grenzöffnung noch offen

In der Debatte um die weitere Corona-Politik haben verschiedene Parteien auch eine Öffnung der Grenzen zumindest für Touristen gefordert. Die Regierung hat sich darauf aber zunächst nicht eingelassen. Es heißt, man wolle die Möglichkeiten prüfen und mit den Nachbarländern besprechen. Eine Entscheidung darüber, ob die Grenzen zumindest teilweise geöffnet werden, soll bis zum 1. Juni getroffen werden.

07.05.2020 Verhandlungen über Phase II der dänischen Öffnung

Die Ministerpräsidentin wendet sich via Facebook an die Dänen (Screenshot Facebook)

Seit gestern berät Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) mit den Parteien des Folketing über die nächsten Schritte in der Corona-Pandemie. Klar ist, dass am kommenden Montag eine zweite Phase der Öffnung des Landes erfolgen soll. Zum Stand der Verhandlungen hat sich Frederiksen in einem langen Facebook-Beitrag geäußert. Es gehe um einen langfristigen Plan, bei dem man vor allem auf fünf Schlüsselelemente setze: weitere Tests auf Covid-19, den stärkeren Einsatz von Schutzausrüstung, strenge Hygieneregeln, Abstand und die Vermeidung großer Menschenansammlungen.

Einzelhandel und Gastronomie sollen wieder geöffnet werden

Um die bisherigen Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nicht zu riskieren, wolle die Regierung laut Frederiksen nicht zu schnell bei der Öffnung des Landes vorgehen. Das hatte sie in Vergangenheit schon mehrfach betont. Die Maßnahmen, die ergriffen werden, müssten im Sinne der Gesundheit sein. Von den nächsten Schritten solle vor allem die Wirtschaft des Landes profitieren – schließlich mussten sich in den vergangenen Wochen tausende Dänen arbeitslos melden.

Niemand von uns hat ein Interesse daran, Teile von Dänemark auch nur einen Tag länger geschlossen zu halten, als unbedingt notwendig.

Mette Frederiksen, Ministerpräsidentin

Frederiksen erklärt, dass Wirtschaftsexperten dazu geraten haben, Einzelhandel, Restaurants und Cafés wieder zu öffnen. Auch die älteren Klassenstufen sollen nun bald wieder in die Schule gehen. Es sei wichtig für die Schüler, sich endlich wiederzusehen und Präsenzunterricht zu bekommen. Alle Maßnahmen sollen unter Auflagen umgesetzt werden. Auch über den Profisport soll beraten werden. Denkbar seien hier Veranstaltungen ohne Zuschauer.

Konkrete Details sollen bald mitgeteilt werden.

06.05.2020 Dänischer Justizminister bremst Hoffnung auf baldige Grenzöffnung für Touristen

Nicht nur die dänische Ferienhausbranche, sondern auch viele deutsche Touristen hoffen darauf, dass die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark bald wieder geöffnet wird. Doch der dänische Justizminister Nick Hækkerup (Sozialdemokraten) hat die Hoffnung darauf eingebremst. Eine Grenzöffnung werde nicht sofort geschehen, sagte der Politiker in Kopenhagen. Zur Begründung nannte Hækkerup, dass Touristen nach wie vor Infektionen nach Dänemark einschleppen könnten. Man wolle die Grenzen allerdings auch nicht länger geschlossen halten, als unbedingt nötig. Einen konkreten Termin nannte er jedoch nicht.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass Deutschland die Einreise von Dänen ab Mitte Mai schrittweise wieder zulassen möchte.

Dänische Regierung plant weitere Öffnungen

Unterdessen plant die dänische Regierung weitere Lockerungen. Am kommenden Montag sollen konkrete Details verhandelt werden. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) kündigte an, dass alle Geschäfte, Restaurants und Cafés wieder eröffnen sollen. Außerdem sollen auch die größeren Schulkinder bald wieder unterrichtet werden.

29.04.2020 Debatte um die weitere dänische Corona-Politik

Die Debatte im Folketing – Screenshot: ft.dk

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) musste sich den Fragen der Parlamentarier in Sachen Corona-Politik stellen. Die Parteiführer der Opposition wollen vor allem wissen, wie der langfristige Plan zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aussieht und was die Regierung zur Öffnung der dänischen Gesellschaft und zu Wirtschaftshilfen sagen kann.

Parteien fordert mehr Transparenz in der Corona-Politik

Der Vorsitzender der dänischen Volkspartei, Kristian Thulesen Dahl, hat die Regierung zu mehr Transparenz in der Corona-Pandemie aufgefordert. Diskussionen sollten nicht nur im Parlament geführt, sondern auch nach außen getragen werden. Die dänische Bevölkerung soll so Einblicke in die Entscheidungsprozesse bekommen. Aus diesem Grunde sei auch die Debatte einberufen worden. Auch andere Oppositionsparteien haben sich der Transparenz-Forderung angeschlossen.

Premierministerin Mette Frederiksen hat ihrerseits erklärt, worauf es der Regierung aktuell besonders ankommt. Demnach stünde die Erhaltung von Arbeitsplätzen im Fokus, es sollen aber auch wieder mehr Patienten in Praxen und Kliniken behandelt werden und Kinder und Jugendliche zurück in die Schulen gehen können. Frederiksen wolle sich allerdings nicht unter Druck setzen lassen, was die weitere Öffnung Dänemarks betrifft.

Ökologischer Neustart mit grünen Wirtschaftshilfen

Wirtschaftsminister Nicolai Wammen hat in der Debatte auch Details über die Wirtschaftshilfen bekannt gegeben. Obwohl die dänische Wirtschaft schwere Rückschläge hinnehmen musste, gibt es auch Hoffnung, so Wammen. Die Regierung hätte nun die einmalige Gelegenheit Dänemark “grün zu machen”, wenn wir die Wirtschaft wieder aufbauen. Ansonsten gebe es nun zwei Phasen. Hilfspakete würden jenen helfen, die ihre Geschäfte aktuell schließen mussten. Anschließend werde es ein Programm aufgelegt, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln – dann nach Willen des Ministers hoffentlich klimafreundlich.

Auf eine generelle Einschätzung der wirtschaftlichen Lage hat sich Wirtschaftsminister Wammen nicht eingelassen. Er meinte aber, dass die Wirtschaftsförderung sehr teuer werden und nicht jeder Wunsch der Dänen bezahlbar sein wird.

28.04.2020 Dänische Polizei setzt auf Aufenthaltsverbote

“Die Polizei kann einen Bereich schließen” – Grafik: politi.dk

Nach wie vor gilt in Dänemark: Gruppen über 10 Personen sind nicht erlaubt – auch nicht im Freien. Mehrfach hatte sich die Polizei in den vergangen Tagen und Wochen darüber beklagt, dass sich die Menschen nicht an diese Beschränkung halten. Vor allem bei gutem Wetter hätten einige Dänen die Regeln missachtet. Deshalb greifen die Beamten seit dem Wochenende zu Aufenthaltsverboten, die sie für besonders stark besuchte öffentliche Plätze aussprechen. Entsprechende Hinweisschilder weisen darauf hin, dass Menschen die Plätze meiden sollen und bestenfalls einen anderen Weg wählen sollten. Sie dürfen im markierten Bereich nicht stehen bleiben und sich nicht aufhalten. Andernfalls droht eine Strafe von 2.500 DKK pro Person, immerhin rund 335 Euro.

Aktuell 38 Aufenthaltsverbote

Aktuell bestehen im ganzen Land Aufenthaltsverbote für 38 Plätze. Das betrifft verschiedene Bereiche, vor allem in größeren Städten, aber auch Strände und Seen sind für den Aufenthalt gesperrt. Spazierengehen sei nach Angaben der dänischen Polizei weiterhin erlaubt. Eine Übersicht über die aktuellen Aufenthaltsverbote gibt es hier.

26.04.2020 Färöer-Inseln und Grönland bislang ohne Todesfälle

Idylle auf den Färöer-Inseln

Die zu Dänemark gehörenden, autonomen Färöer und Grönland sind bislang ohne Todesfälle durch die Corona-Pandemie gekommen. Das zeigen Zahlen des Staatens Serum Institut in Kopenhagen. Insgesamt wurden auf den Färöer 187 Infektionen mit Covid-19 nachgewiesen, auf Grönland waren es lediglich 11. Darüber hinaus ist es den örtlichen Behörden gelungen, das Infektionsgeschehen effizient einzudämmen. Wie es auf den Inseln nun weitergeht, erfährst du hier:

Kein Handball auf den Färöer, aber Fußball

Die Situation auf der Inselgruppe ist entspannt. Seit Anfang April sind gerade einmal neun neue Fälle von den Behörden registriert worden. Die Regierung setzt auf konsequente Isolations-Maßnahmen Erkrankter und aus dem Ausland heimgekehrter Bewohner. Beinahe alle Fälle, die auf den Färöer registriert wurden, sind inzwischen genesen. Die Aussichten stehen also gut, dass die Inseln bald als Corona-frei gelten.

Vor diesem Hintergrund kehren die Färöer auch zu einem normalen Alltag zurück. Während die Handball-Liga auf den Inseln für dieses Jahr abgesagt wurde, startet die nationale Fußball-Liga am 9. Mai in eine volle Saison mit 27 Spieltagen. Zunächst sind keine Zuschauer in den Stadien erlaubt, allerdings werden die Spiele vom Fernsehen übertragen. Seit einigen Tagen kehren auch die drei Krankenhäuser langsam wieder zur Normalität zurück. Es sollen noch Intensiv-Kapazitäten für eine mögliche zweite Infektionswelle aufrecht erhalten werden.

Ansonsten werden weiterhin strengere Hygiene- und Abstandsregeln aufrecht erhalten. Trotzdem fand bereits ein erstes Open-Air-Konzert in Viðareiði statt, wobei das regionale Expertengremium von größeren Veranstaltungen auch während des Sommers abrät. Das gelte auch für einen Sommerurlaub im Ausland.

Grönland kehrt in zwei Schritten zurück zum Alltag

Seit beinahe drei Wochen gab es keine neu festgestellte Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus auf Grönland. Deshalb hat sich die grönländische Regierung auf einen landesweiten Plan zur Öffnung geeinigt. In einem ersten Schritt sollen Unternehmen, Firmen und Einrichtungen wieder öffnen können, sodass die Menschen unter einer Reihe von Sicherheitsbestimmungen wieder auf Arbeit gehen können. Versammlungen bis zu 100 Personen werden wieder zugelassen. Außerdem dürfen kommerzielle Inlandsflüge wieder starten. Diese erste Phase wird nun schrittweise umgesetzt, die Grönländer sollen sich aber weiterhin an die verschärften Hygiene-Regeln halten – beispielsweise häufiges Händewaschen und Kontakte grundsätzlich vermeiden.

Wann sich Grönland in einem zweiten Schritt nach außen öffnen wird, ist bislang noch nicht klar. Zunächst gilt ein Flugverbot bis zum 1. Juni dieses Jahres. Davon ausgenommen sind notwendige medizinische Transporte und die Einreise von “kritischem Personal”. Bei einer Rückreise nach Grönland gilt nach wie vor eine 14-tägige Zwangsquarantäne.

23.04.2020 Landespolizeichef beklagt Menschenansammlungen

Foto: Kim Matthäi Leland/Politi.dk

Der Chef der dänischen Landespolizei, Thorkild Fogde, hat sich über die mangelnde Disziplin der Dänen beklagt. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb er, dass das “gute Wetter die Menschen in großer Zahl in die Grünflächen der Städte” lockt. Die Gefahr einer Ansteckung sei allerdings noch nicht vorbei. Deshalb würde die Landespolizei Kontakt mit den Polizeibezirken aufnehmen. Ob die Beamten Verstöße gegen die in Dänemark geltenden Versammlungsbeschränkungen vorgehen, lies er zunächst offen.

Screenshot twitter

Kopenhagener Polizei hat neun Platzverweise erteilt

Auch die Kopenhagener Polizei hat sich auf Twitter zur Situation geäußert. Die Beamten haben heute viele Stadtbewohner darauf hinweisen müssen, dass Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen untersagt sind. In insgesamt neun Fällen mussten die Polizisten Platzverweise aussprechen, weil die Betroffenen nicht auf eine einfache Bitte reagiert hätten.

22.04.2020 Ausländische Partner dürfen künftig wieder nach Dänemark einreisen

Ehe- und Lebenspartnern dänischer Staatsbürger soll die Einreise wieder erlaubt werden. Das erklärte der Minister für Ausländer- und Integrationsangelegenheiten Matthias Tesfaye (Sozialdemokraten) während einer Fragestunde. Wie der Dänische Rundfunk berichtet, sollen die Besuche als würdiger Einreisezweck anerkannt werden.

Die dänische Regierung hat am 14. März die Grenzen für Ausländer und Menschen ohne wichtige Gründe geschlossen. Seitdem ist die Einreise nur dänischen Staatsbürgern und beispielsweise Pendlern erlaubt. Andere Personen werden von der Polizei abgewiesen. Die Regelungen gelten vorerst bis zum 10. Mai. Ob die Grenzen danach wieder geöffnet werden, ist noch unklar.

22.04.2020 Dänemark ändert Test-Strategie in der Corona-Krise – Zahl der Neuinfektionen auf relativ konstantem Niveau

In Dänemark werden ab sofort alle Menschen auf das neuartige Corona-Virus getestet, die Erkältungssymptome haben. Wie das staatliche Seruminstitut mitteilte, ist die Zahl der durchgeführten Untersuchungen aufgrund dessen stark angestiegen. Innerhalb eines Tages werden nun rund 8.000 Menschen auf die Krankheit getestet. Bislang sind 108.465 Dänen auf Covid-19 untersucht worden.

Vor etwa zwei Wochen ist die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen in Dänemark signifikant gesunken und befindet sich seitdem auf einem relativ konstanten Niveau. Pro Tag stecken sich demnach zwischen 130 und 180 Menschen mit Covid-19 an. Nach aktuellen Zahlen des Seruminstituts sind inzwischen 384 Dänen an der Lungenerkrankung verstorben. 324 Infizierte werden aktuell im Krankenhaus behandelt, 80 davon liegen auf Intensivstationen.

Gesundheitspersonal soll an Wochenenden getestet werden

Die Region Süddänemark will ab sofort auch Personal aus dem gesundheitlichen oder sozialen Bereich testen. An den Wochenenden stünden freie Testkapazitäten zur Verfügung, weil die Hausärzte weniger Empfehlungen für Covid-19-Tests erteilen. Diese freien Kapazitäten ermögliche es, auch Mitarbeiter ohne Symptome testen zu lassen und so beschwerdefreie Infektionen zu erkennen. Bis zu 1.000 Tests seien jeweils am Sonnabend und Sonntag in der Region möglich.

17.04.2020 Gerichte, Fahrschulen und Frisöre: Regierung einigt sich auf weitere Öffnungen

Das Schloss Christiansborg in dem das dänische Parlament tagt

Dänemark will sich schneller öffnen, als geplant. Das hatte Premierministerin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) bereits am Dienstag angekündigt, ohne konkrete Details zu nennen. Inzwischen haben sich Regierung und Parteien auf konkrete Maßnahmen verständig, die ab dem 20. April gelten sollen. Unter anderem sollen folgende Geschäfte und Dienstleister wieder öffnen können:

  • Fahrschulen
  • Frisöre
  • Zahnärzte
  • Psychologen
  • private Kliniken
  • Physiotherapeuten
  • Masseure und Osteopathen
  • Ergotherapeuten
  • Optiker
  • weitere Berufsstände sollen folgen

Die Geschäfte und Einrichtungen können weitestgehend selbst entscheiden, ob sie wieder öffnen. In diesem Fall müssen sie sich aber an bestimmte Hygienebedingungen halten. Wie diese konkret aussehen, muss noch zwischen Gewerkschaften, Organisationen und mit den Betroffenen vereinbart werden. Restaurants und weiterführende Schulen bleiben weiterhin geschlossen. Die Regierung bittet auch einige öffentliche Einrichtungen ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Dazu zählen Gerichte, Strafvollzug und Forschungslabore.

Soziale Unterstützung für Ältere und bedürftige Kinder und Jugendliche

Außerdem will die dänische Politik kurzfristig das Problem der sozialen Isolation angehen. So sollen Initiativen für ältere Menschen sowie bedürftige Kinder und Jugendliche aufgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei, die Einsamkeit zu reduzieren. Denkbar sei es, Besuche unter Familienangehörigen unter bestimmten Auflagen zu ermöglichen.

14.04.2020 Entwicklung besser als gedacht: Dänemark will Alltag schneller wieder aufnehmen

Screenshot: regeringen.dk

Es gibt gute Neuigkeiten in der Corona-Krise in Dänemark. Über die Osterfeiertage sind die Zahlen der Neuinfektionen und der Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, weiter zurückgegangen. Das gab Premierministerin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) auf einer Pressekonferenz bekannt. Demnach hätten sich die Zahlen besser entwickelt, als die Regierung erwartet hat. Deshalb wolle man die Öffnung der Gesellschaft schneller vorantreiben, als bislang geplant.

So soll das Gesundheitswesen den regulären Betrieb in Teilen wiederaufnehmen. Das heißt, dass Krankenhäuser schon bald wichtige Behandlungen abseits der Pandemie wieder durchführen können. Über weitere Schritte will Frederiksen am Abend mit den anderen Parteien beraten. Die zusätzlichen Maßnahmen sollen vor allem der dänischen Wirtschaft helfen. Details hat die Premierministerin nicht genannt.

Drastische Maßnahmen hätten Schlimmeres verhindert

Darüber hinaus hat Mette Frederiksen den dänischen Kurs in der Corona-Pandemie verteidigt. Die drastischen Maßnahmen seien nicht übertrieben gewesen und wären zum richtigen Zeitpunkt gekommen.

Damit haben wir möglicherweise Menschenleben gerettet und sehr ernsthafte Entwicklungen vermieden, wie wir sie gerade in anderen Ländern sehen.

Mette Frederiksen – Dänische Premierministerin

Schon am 13. März 2020 hat die dänische Regierung verfügt, alle öffentlichen Einrichtungen zu schließen. Wenige Tage später wurden die Landesgrenzen geschlossen. Ausnahmen gelten nur für dänische Staatsbürger, Berufspendler und Reisende mit wichtigem Grund.

Hinweis: Die neue Entwicklung betrifft nicht den Grenzverkehr. Die Übergänge bleiben nach jetzigem Stand bis mindestens 10. Mai 2020 geschlossen. Eine Entscheidung über die Zeit danach steht noch aus.

13.04.2020 6.500 nachgewiesene Corona-Infektionen in Dänemark

Einen Tag bevor Dänemark das alltägliche Leben langsam wieder hochfährt, meldet das dänische Seruminstitut 6.318 bestätigte Infektionen mit Covid-19 im ganzen Land. Bislang seien 285 Dänen an der Viruserkrankung gestorben, 388 werden aktuell in den Krankenhäusern behandelt. Es gibt ebenfalls aktuelle Zahlen darüber, wie viele Dänen insgesamt auf das neuartige Corona-Virus getestet wurden. Demnach wurden bislang 72.099 Tests durchgeführt – damit ist rund 1,3 Prozent der Bevölkerung getestet worden.

09.04.2020 Dänische Museen bitten Regierung um Hilfe

Das ARoS-Museum in Aarhus

Zwölf der größten Museen Dänemarks haben die Regierung dringend um finanzielle Hilfe gebeten. Sie werden bislang nicht im nationalen Unterstützungsprogramm berücksichtigt, das die dänische Regierung Anfang dieser Woche verabschiedet hat. Die Museen hätten nach eigenen Angaben bislang einen großen Teil ihrer Kosten durch Ticketverkäufe erwirtschaftet und waren nicht so stark auf Subventionen angewiesen. Da nun die Ticketerlöse komplett verschwunden sind, brauche man dringend staatliche Hilfe.

Hinter dem Appell stehen das ARoS in Aarhus, das Louisiana-Museum, Den Gamle By, die Varde-Museen, das Moesgaard Museum, De Danske Kongers Kronologiske Samling, Sagens Kunstmuseen, das Designmuseum Danmark, M/S Museum für Seefahrt, die Ringkøbing-Skjern Museen, das Arbeitermuseum sowie das Frauenmuseum.

06.04.2020 Dänemark fährt Leben nach Ostern wieder hoch – Grenzen bleiben geschlossen

Screenshot: regeringen.dk

Das alltägliche Leben soll in Dänemark nach Ostern Stück für Stück wieder hochgefahren werden. Das kündigte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Socialdemokraterne) auf einer Pressekonferenz an. Die Lage in den dänischen Krankenhäusern sei kontrolliert und es stünden genügend Intensivbetten zur Verfügung, um weitere Covid-19-Patienten aufnehmen zu können. Eine Situation wie in Italien oder der USA müsse man laut Frederiksen in Dänemark nicht befürchten.

Ab dem 15. April werden Kinderkrippen, Kindergärten und die Grundschulen bis zur Klassenstufe 5 unter strengen Auflagen wieder geöffnet. So soll dafür gesorgt werden, dass die Kinder Abstand halten, sie möglichst im Freien betreut werden und die Einrichtungen sollen häufiger gereinigt werden. Schüler älterer Klassenstufen und Studenten müssen vorerst noch zu Hause bleiben. Auch Arbeitnehmer, die nicht in kritischen Berufen arbeiten, sollen wenn möglich weiterhin von zu Hause arbeiten.

Eine Reihe von Beschränkungen soll darüber hinaus aufrecht erhalten werden. Bis mindestens zum 10. Mai bleiben die Grenzen zu den Nachbarländern geschlossen. Außerdem dürfen viele Geschäfte, Restaurants und Dienstleister bis dahin nicht wieder öffnen.

01.04.2020 894 Dänen haben die Corona-Infektion überstanden

Endlich gibt es auch positive Zahlen von den dänischen Behörden – den bislang hat sich das Statens Serum Institut zurückgehalten, wenn es um überstandene Covid-19-Erkrankungen ging. Nun die erste offizielle Zahl: 894 Dänen haben bislang eine nachgewiesene Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus überstanden. Das Institut verwies darauf, dass zunächst ein Algorithmus entwickelt wurde, mit dem man aus Gesundheitsdaten und Patientenregistern entsprechende Zahlen herausfiltern musste.

30.03.2020 Ministerpräsidentin Frederiksen: “Maßnahmen verlangsamen Ausbreitung in Dänemark”

Screenshot: regeringen.dk

Die dänischen Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus zeigen offenbar Erfolg. Wie Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mitgeteilt hat, breite sich die Infektion langsamer aus, als befürchtet. Es bleibe trotzdem wichtig, Abstand zu halten und die Maßnahmen nicht zu schnell zu lockern. Die Entwicklung der kommenden zwei Wochen sei entscheidend, ob das öffentliche Leben in Dänemark langsam wieder hochgefahren werden könne. “Es hängt von uns allen ab. Das Verhalten jedes Einzelnen ist wichtig”, schreibt Frederiksen auf ihrem Facebook-Profil. “Befolgt die Richtlinien sorgfältig. Wenn es uns nicht gelingt, können wir nicht beginnen die Maßnahmen zu lockern.”

Die in Aussicht gestellten Lockerungen betreffen explizit nicht den Grenzverkehr. Die Übergänge bleiben bis auf weiteres für Urlauber und Menschen ohne besonderen Grund geschlossen.

24.03.2020 Chatbot zum Corona-Virus wird stark nachgefragt

Die dänische Regierung setzt erfolgreich auf digitale Informationen zum Corona-Virus. Besonders gefragt ist ein Chatbot, mit dem sich beurteilen lässt, ob der Nutzer erkrankt sein könnte oder nicht. 90.000 Dänen haben diesen Service in der ersten Woche seit seinem Start konsultiert. Ein Chat-Programm gibt Informationen zum Virus, fragt systematisch Symptome ab und gibt schließlich konkrete Empfehlung, ob eine Quarantäne nötig ist oder man sich an eine Arztwache, das Notfalltelefon oder den eigenen Hausarzt wenden soll. Trifft das alles nicht zu, werden noch Tipps gegeben, wie man sich vor einer Ansteckung mit Covid-19 schützen kann.

Quelle: Screenshot regionsjaelland.dk

21.03.2020 Dänische Polizei schickt Bürgern eine SMS

Es ist zwar nicht besonders warm an diesem Wochenende in Dänemark, aber vielerorts scheint die Sonne. Deshalb hat die dänische Polizei den Menschen eine SMS aufs Handy geschickt um noch einmal darum zu bitten, Abstand zu halten. Wörtlich heißt es:

“Nachricht an alle Handybenutzer in Dänemark.

Das Coronavirus verbreitet sich derzeit in Dänemark. Halten Sie Abstand und achten Sie darauf – auch bei Sonnenschein. Oder wir können die Infektion nicht verlangsamen.

Schönes Wochenende. Polizei.”

20.03.2020 Polizeichef unzufrieden mit Verhalten der Dänen

Rigspolitichef Thorkild Fogde – Foto: Rigspolitiet

Der nationale Polizeichef Thorkild Fogde hat auf einer Pressekonferenz das Verhalten vieler Dänen bemängelt, die in der Öffentlichkeit noch immer nicht genügend Abstand halten. Mit Blick auf das bevorstehende sonnige Wochenende in Dänemark würde man sich ernsthaft Sorgen machen. Der Staat investiere nicht Milliarden für die Eindämmung des Virus, um dann zuzusehen, dass das verhängte Versammlungsverbot verletzt wird. Laut Fogde sei die Anlaufphase nun vorbei und das Verbot wird nun unter Androhung von Geldstrafen umgesetzt. Das betreffe auch Verabredungen zwischen Eltern, damit ihre Kinder gemeinsam spielen können.

20.03.2020 1.255 bestätigte Infektionen in Dänemark

Nach Zahlen des dänischen Gesundheitsamtes gibt es inzwischen 1.255 bestätigte Infektionen mit Covid-19 im gesamten Land. Die Behörde verwies gleichzeitig darauf, dass die Dunkelziffer weit höher liegen würde. Auch die Zahl der Erkrankten, die in Kliniken behandelt werden müssen steigt. Aktuell werden 186 Patienten im Krankenhaus betreut, davon liegen 37 auf Intensivstationen.

18.03.2020 Dänen sollen sich bald selbst testen können

Die dänischen Behörden planen, dass sich Menschen mit Verdacht auf Covid-19 bald selbst testen können. Sie sollen ab kommender Woche mithilfe eines Testsets zu Hause eine Probe nehmen und so den Gang in die Arztpraxis vermeiden. So sollen das Gesundheitssystem entlastet und unnötige Ansteckungen in Praxen vermieden werden, heißt es vom dänischen Gesundheitsamt. Ein Verwandter oder Bekannter soll das Testmaterial dann zu Kliniken oder Labors bringen. Die Behörden erhoffen dadurch auch einen besseren Überblick über die Ausbreitung des Virus zu bekommen.

17.03.2020 Dänische Königin Margrethe spricht von beängstigender Situation

Die dänische Königin beschreibt die aktuelle Lage während der Corona-Pandemie als beängstigend und unheimlich. Die Dänen teilten dieses Schicksal aber mit Europa und dem Rest der Welt. Es ist das erste Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, dass sich das Königshaus in einer Rede an die Nation gewandt hat – abgesehen von der Neujahrsansprache.

Die Königin sprach davon, dass in naher Zukunft noch viele weitere Landsleute an dem Virus erkranken werden und dass die von der dänischen Regierung ergriffenen Maßnahmen notwendig sind.

Ich kann verstehen, dass viele beunruhigt und besorgt sind, weil unsere Realität und unser tägliches Leben auf den Kopf gestellt wurden.

Königin Margrethe II.

Die Rede nutzte Königin Margrethe auch dazu, die Dänen aufzufordern, auf ihr Verhalten zu achten. Das Corona-Virus verbreite sich schnell und nur eine Person genüge, um viele andere zu infizieren – ohne sich selbst krank zu fühlen. Dann würde die Infektion weitergetragen und zu einer langen Kette führen. In dieser Kette stürben auch Menschen. Diese Kette gelte es deshalb zu unterbrechen, damit Kinder nicht ihre Großeltern verlieren oder Freunde nicht mehr da seien.

Die Königin verwies auf die Hygieneregeln, die derzeit gelten und erklärte, dass sie nicht verstehen könne, wenn sich Menschen noch immer zu Partys oder runden Geburtstagen treffen würden. Das sei rücksichtslos.

Abschließend sprach Königin Margrethe den Angehörigen der Todesopfer ihr Beileid aus. Ihre Gedanken gehen an jene, die erkrankt seien. Dank gehe an jene, die Gesellschaft am Laufen hielten und die Behörden, die große Verantwortung in diesen Tagen übernehmen.

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17.03.2020 Dänen hamstern nicht mehr und sollen nun Abstand halten

Die Dänen haben damit aufgehört, Hamsterkäufe zu erledigen. Das erklärte der Lebensmittelminister Mogens Jensen am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. Das Kaufverhalten der Menschen hätte sich inzwischen normalisiert. Nun komme es darauf an, Abstand zu halten – auch beim Einkauf im Supermarkt. Alle Kunden sollten einen Abstand von zwei Metern einhalten. Die Supermarkt-Ketten haben laut Jensen bereits entsprechende Kampagnen gestartet. Nun komme es auf die Dänen an, diese Vorschriften auch einzuhalten um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

16.03.2020 Tivoli verschiebt die Eröffnung der Sommer-Saison

Der traditionsreiche Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli verschiebt die Eröffnung der Sommersaison um zunächst 14 Tage. Neuer Termin ist nun der 16. April 2020. Damit reagiere man auf die Empfehlungen der Regierung und auf die jüngsten Beschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19. Wie die Parkleitung auf ihrer Internetseite mitteilt, würden Mitarbeiter, die aus Risikogebieten zurückkehren vorsichtshalber in Quarantäne geschickt. In diesem Zusammenhang bittet das Tivoli auch künftige Besucher den Park zu meiden, wenn sie Kontakt mit Infizierten hatten oder in den Risikogebieten waren.

In diesem Zusammenhang wurden auch alle Indoor-Veranstaltungen im Tivoli für die kommenden 14 Tage abgesagt. Das betrifft unter anderem das Musical “MAMMA MIA!” in der Konzerthalle.

16.03.2020 15:06 Uhr: 898 bestätigte Infektionen mit Covid-19 in Dänemark

Inzwischen gibt es in Dänemark 898 bestätigte Infektionen mit Covid-19 – das teilte die dänische Agentur für Patientensicherheit (Styrelsen for Patientsikkerhed) mit. Damit stieg die Zahl im Vergleich zu gestern um 34 an. Die Behörde wies gleichzeitig darauf hin, dass es sich dabei nur um jene Patienten handelt, die einem Test unterzogen wurden. Nur jene Dänen werden getestet, die mittelschwere und schwere Symptomen aufweisen. Die Dunkelziffer der tatsächlichen Infektionen dürfte deshalb weitaus höher liegen.

Der dänische Gesundheitsminister Magnus Heunicke teilte mit, dass 62 Patienten wegen Covid-19 in den Krankenhäusern behandelt werden. Zehn davon liegen auf der Intensivstation. Der Politiker rechtfertigte außerdem die Umfangreichen Maßnahmen gegen das Virus. Man wolle lieber heute einen Schritt zu viel unternehmen, als in wenigen Wochen festzustellen, dass man zu wenig getan habe.

16.03.2020 14:21 Uhr: Postnord schränkt Angebot für Auslandssendungen ein

Das dänische Postunternehmen Postnord schränkt sein Angebot für Auslandssendungen ein. Sowohl Paket-, als auch Briefsendungen sind nach Angaben des Unternehmens von der Corona-Pandemie betroffen. Weil viele Grenzen geschlossen und die Zahl der Logistik-Flüge reduziert wurde, hätte Postnord nur noch ein beschränktes Kontingent für den Versand ins Ausland.

Der Versand sei noch möglich in alle EU-Länder, nach Australien, Kanada, Island, Hongkong, Japan, Südkorea, Lichtenstein, Norwegen, Russland, die Schweiz, nach Großbritannien und in die USA. Der Versand innerhalb Dänemarks und nach Grönland sowie auf die Färöer sei nicht betroffen. Weil die Post künftig hauptsächlich per Schiff oder LKW transportiert werden muss, könne es länger als gewöhnlich dauern, bis die Sendungen zugestellt werden. Sendungen in Länder, die derzeit nicht mit Post beliefert werden können bleiben bei Postnord und werden zu einem späteren Zeitpunkt versandt.

15.03.2020 19:15 Uhr: Deutschland schließt ab Montag die Grenze zu Dänemark (Update)

Nachdem Dänemark die Grenze zu Deutschland bereits am Samstagmittag geschlossen hat, zieht Deutschland morgen (16. März 2020) nach. Ab 8 Uhr am Montagmorgen soll Dänen die Einreise in die Bundesrepublik auf unbestimmte Zeit untersagt werden. Ausnahmen gelten für Pendler, die in Deutschland arbeiten, für deutsche Staatsbürger, die zurück in ihr Heimatland reisen wollen und für Reisende die aus “einem triftigen Grund” einreisen wollen. Auch der Güterverkehr soll kontrolliert, aber aufrechterhalten werden. Die Bundespolizei übernimmt laut Bundesinnenminister Horst Seehofer die Grenzsicherung.

15.03.2020 18:53 Uhr: Skandinavische Fluggesellschaft SAS fährt Betrieb herunter

Die Fluggesellschaft SAS stoppt alle Flüge von Dänemark ins Ausland. Lediglich die Inlandsverbindung zwischen Kopenhagen und Aalborg wird mit einem reduzierten Angebot weiter betrieben. Wie das Unternehmen mitteilte, werden außerdem rund 4.000 dänische Mitarbeiter vorübergehend von der Arbeit freigestellt. Man kämpfe ums wirtschaftliche Überleben, hieß es auf einer Pressekonferenz am frühen Abend.

14.03.2020 16:04 Uhr: Polizei hat Grenzen am Mittag geschlossen

Die dänische Polizei hat pünktlich zum Mittag die Grenzen zu Deutschland geschlossen. Von insgesamt 13 Übergängen wurden zehn komplett gesperrt, an drei Grenzposten finden Kontrollen statt. Das betrifft die Übergange Frøslev (Autobahn), Sæd und Kruså. Hier können Dänen und Einreisende mit wichtigem Grund die Grenze passieren.

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14.03.2020 10:30 Uhr: Grenzschließung besorgt dänische Ferienhausverleiher

Der dänische Verband der Ferienhausvermieter zeigt sich besorgt über Grenzschließungen. Allein durch den Verlust der deutschen Urlauber würden in den kommenden vier Wochen insgesamt 1,4 Millionen Übernachtungen ausfallen. Das hat, wie der Verband in einer Erklärung mitteilt, auch wirtschaftliche Auswirkungen. Der Ferienhausbranche würden zunächst ein Umsatz von mehr als eine Milliarde Kronen (rund 133 Millionen Euro) ausfallen. Man rechne außerdem damit, dass in diesem Jahr insgesamt etwa 1.200 Arbeitsplätze im dänischen Küstentourismus verschwinden. Der Verband fordert in diesem Zusammenhang Entschädigungsleistungen von der dänischen Regierung.

14.03.2020 09:35 Uhr: Die dänischen Einreisebeschränkungen im Überblick

Ab dem Mittag wird die dänische Polizei mit Unterstützung der dänischen Streitkräfte beginnen, strenge Grenzkontrollen durchzuführen. Davon sind alle Wege nach Dänemark betroffen, also nicht nur die Straßen und Autobahnen, sondern auch Kontrollen an Flughäfen, bei einfahrenden Zügen sowie bei ankommenden Fähren. Die dänische Rigspoliti geht davon aus, dass es ein paar Tage dauert, bis die Kontrollpunkte eingerichtet und voll arbeitsfähig sind. Es wird daher besonders in den ersten Tagen damit gerechnet, dass lange Staus an den Grenzen entstehen oder die Kontrollen viel Zeit in Anspruch nehmen. Denn: Vor allem Ausländer und Urlauber sollen an den Grenzen abgewiesen werden, wenn sie keinen triftigen Grund nachweisen können, nach Dänemark einzureisen. Die Einreisebeschränkungen gelten vorerst bis zum 13. April 2020.

Wer darf weiterhin einreisen?

Dänischen Staasbürgern steht es weiterhin frei in das Land einzureisen. Sie müssen sich allerdings darauf einstellen, dass sie an den Grenzen lange Zeit warten müssen, bis sie kontrolliert werden. Wer keine dänische Staatsbürgerschaft besitzt, kann nur einreisen wenn er oder sie einen der folgenden Gründe nachweisen kann:

  • Dass man in Dänemark lebt oder arbeitet.
  • Dass ein enges Familienmitglied in Dänemark schwer erkrankt ist.
  • Dass man Waren oder Lebensmittel nach Dänemark liefert.
  • Dass man ein Besuchsrecht eines Kindes in Dänemark hat.

Alle anderen Personen werden an der dänischen Grenze abgewiesen. Die Regierung in Kopenhagen will damit sicherstellen, dass die im Land angeordneten Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus nicht gefährdet werden und möglicherweise erkrankte Menschen einreisen.

13.03.2020 19:09 Uhr: Dänische Grenzen werden bis Ostermontag geschlossen

Screenshot: regeringen.dk

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat am Abend mitgeteilt, dass die dänischen Grenzen ab Samstagmittag 12 Uhr geschlossen werden. Das betrifft vor allem Touristen – sie sollen an der Grenze abgewiesen werden. Dänischen Staatsbürgern und Menschen, die beispielsweise in Dänemark leben oder arbeiten, soll es weiterhin möglich sein, in das Land einzureisen. Außerdem wird der Güterverkehr aufrechterhalten. Die Grenzkontrollen und Regeln sollen zunächst bis zum 13. April 2020 gelten. Von der Grenzschließung sind auch der Flugverkehr, Fähren und Zugverbindungen betroffen.

Ausreisen von deutschen Touristen sind jederzeit möglich.

13.03.2020 18:28 Uhr: Dänisches Außenministerium verschärft Reisehinweise für Landsleute

In einer Pressekonferenz hat das dänische Außenministerium heute allen Landsleuten davon abgeraten, Reisen ins Ausland zu unternehmen. Es gelte für alle Länder mindestens eine Reisewarnung. Dänen, die sich momentan im Ausland befinden, sollten nach Möglichkeit nach Hause zurückkehren. Die Warnungen gelten zunächst bis zum 13. April 2020. Erik Brøgger, Staatssekretär im Außenministerium, erklärte, dass nicht alle Länder als rot eingestuft wurden, weil dann eine zwingende Quarantäne für heimkehrende Dänen vorgeschrieben ist. Hier eine aktuelle Übersicht der dänischen Behörden:

Quelle: Rigspolitiet

13.03.2020 15:52 Uhr: Sonderregeln sollen Lebensmittel-Nachschub sicherstellen

Die dänische Regierung hat Sonderregelungen erlassen, um Lieferungen an Supermärkte sicherzustellen. So erklärte der Verkehrsminister Benny Engelbrecht, dass man für zehn Tage die Fahrzeitregelung außer Kraft setzt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Supermärkte mit ausreichend Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs beliefert werden können. Auch das Umweltministerium hat eine Ausnahmegenehmigung erlassen. Ältere dieselbetriebene Lastkraftwagen dürfen vorübergehende auch in Umweltzonen einfahren. Solche Zonen gibt es in Kopenhagen, Frederiksberg, Aarhus, Aalborg und Odense.

13.03.2020 14:06 Uhr: Die meisten Infektionen in Kopenhagen

In ganz Dänemark gibt es aktuell 788 bestätigte Infektionen mit Covid-19, 173 mehr als gestern. Die meisten Fälle werden inzwischen in Kopenhagen gezählt. Dort sind laut Bericht des Staatlichen Seruminstituts 160 Menschen erkrankt. Bis zum gestrigen Donnerstag wurden in Ostjütland die meisten Infektionen registriert.

13.03.2020 13:19 Uhr: Mehr Desinfektionsmittel im Handgepäck erlaubt

Flugreisende, die am Kopenhagener Flughafen Kastrup landen oder starten, dürfen künftig mehr flüssiges Desinfektionsmittel im Handgepäck mit sich führen. Wie der Flughafenbetreiber mitteilt, sind ab sofort mehr als 100 Milliliter Handdesinfektionsmittel im Gepäck erlaubt. Man reagiere damit auf eine Forderung der dänischen Gesundheitsbehörden, die dazu aufrufen, eine besondere Hygiene einzuhalten. Es dürfe eine Menge mitgenommen werden, die vom Sicherheitspersonal für den eigenen Gebrauch des Fluggastes auf der jeweiligen Reise als angemessen eingeschätzt wird. Außerdem gebe es vor und nach den Sicherheitskontrollpunkten und im Flughafengebäude Desinfektionsmittelspender.

13.03.2020 9:34 Uhr: Parlament verabschiedet Notfallgesetz

Das dänische Parlament sitzt im Schloss Christiansborg in Kopenhagen

Das dänische Parlament hat in der Nacht ein Notfallgesetz verabschiedet, dass den Behörden umfangreiche Befugnisse im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus einräumt. Unter anderem haben die Gesundheitsbehörden künftig die Möglichkeit, Personen unter Quarantäne zu stellen, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit Covid-19 vorliegt. Darüber hinaus können aber auch Zwangsimpfungen angeordnet werden. Zudem kann der dänische Gesundheitsminister den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen, Geschäften, Supermärkten, öffentlichen und privaten Pflegeheimen sowie Krankenhäusern verbieten und Beschränkungen für Transportmittel einführen. Auch größere Versammlungen können verboten werden – dafür gilt ohnehin bereits ein Limit von 100 Personen.

Um die Maßnahmen umzusetzen, können der dänischen Polizei alle notwendigen Befugnisse eingeräumt werden. Alle Notstandsregelungen sind nur vorübergehend – sie laufen am 1. März 2021 ab.

12.03.2020 21:10 Uhr: Königin Margrethe sagt Geburtstagsfeier ab

Die dänische Königin Margrethe II. hat die Feierlichkeiten rund um ihren 80. Geburtstag in diesem Jahr abgesagt. Dänemark und die Welt befinde sich in einer sehr schwierigen Situation, erklärte die Königin in einer Pressemitteilung. Sie appellierte außerdem an ihre Landsleute, den Anweisungen der Regierung und der Behörden zu folgen und aufeinander zu achten. Neben der Geburtstagsfeier sagt die königliche Familie alle weiteren offiziellen Programmpunkte für die kommenden Wochen ab. Am 16. April wird Margrethe 80 Jahre alt.

12.03.2020 ● 19:40 Uhr: Keine Einreisebeschränkungen für Dänemark

Urlaubsreisen nach Dänemark sind nach jetzigem Stand recht uneingeschränkt möglich. Das Auswärtige Amt gibt momentan keine speziellen Reisewarnungen für Dänemark heraus und auch seitens der dänischen Behörden bestehen bislang keine Einreisebeschränkungen.

Das dänische Gesundheitsministerium bittet alle Einwohner und Urlauber, sich und andere mit einfachen Verhaltensregeln zu schützen. Dazu zählen häufiges Händewaschen oder desinfizieren, in die Armbeuge zu niesen und körperlichen Kontakt zu meiden. Risikogruppen sollten größere Menschengruppen meiden.

12.03.2020 ● 19:32 Uhr: Dänisches Gesundheitsministerium hat Hotline eingerichtet

Bei generellen Fragen rund um COVID-19 hat die dänische Gesundheitsbehörde eine Telefonnummer eingerichtet. Sie ist unter +45 7020 0233 zu erreichen und wird auch in englischer Sprache angeboten. Rund 530 Mitarbeiter beantworten dort rund um die Uhr Fragen zum Corona-Virus und vermitteln Urlauber im Ernstfall auch an medizinische Einrichtungen in der Nähe.

Solltest du dich krank fühlen, dann kannst du auch selbst einen Arzt suchen. Wichtig ist, dass du dich vorher telefonisch meldest und nicht einfach in die Praxis fährst, um andere nicht anzustecken. Alle Informationen findest du hier:

12.03.2020 ● 19:10 Uhr: Öffentliche Einrichtungen werden geschlossen

Schulen, Kitas und Kultureinrichtungen – die meisten öffentlichen Institutionen gehen ab Freitag (13.03.) in eine zweiwöchige Zwangspause. Die dänische Regierung will so die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen, denn in den letzten Tagen stiegen die Fallzahlen im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern verhältnismäßig schnell an.

Von den Schließungen werden auch Museen, Bibliotheken und andere Freizeiteinrichtungen betroffen sein, die in öffentlicher Hand betrieben werden. Die dänischen Behörden empfehlen auch privaten Anbietern und Religionsgemeinschaften eine zweiwöchige Pause einzulegen. Es kann daher sein, dass privat geführte Schwimmbäder, Galerien und andere Attraktionen bis zum 27. März geschlossen bleiben.